#14: Fremde Menschen anlächeln – Startschuss

Der kürzeste Weg zwischen zwei Menschen ist ein Lächeln.

Dieser Sinnspruch der alten Chinesen könnte der Leitspruch für den Februar-MonatsMob sein!
Denn: Wir werden jeden Tag fremde Menschen anlächeln 🙂

In unserer Startschuss-Folge erfährst du innerhalb von 18 Minuten

  • wie du dein Warum für das Anlächeln findest (das ist sehr wichtig!)
  • wie du dich langsam von Augenkontakt zu Lächeln steigern kannst
  • worüber, wie und wo man lächeln kann
  • welches Ziel wir haben
  • wo du einen Umsetzungspartner findest und wie du dein Ziel messen kannst

Ja, ich bin beim Anlächeln dabei »

Finde dein Warum

Überlege dir dein Warum. Warum willst du fremde Menschen anlächeln? Was bringt dir das für deinen weiteren Lebensweg, wenn du das kannst?

Versetze dich auch ruhig mal gedanklich in die Situation, dass du es schon gemeistert hast. Visualisiere dich als Anlächel-Meister 🙂

Wenn du dein Warum kennst, kannst du dich bei Zweifeln stets daran erinnern und weißt wieder, warum du mit dieser Aktion angefangen hast – und warum du damit weitermachen solltest.

Setz dich hin und nimm dir 10 Minuten um dein Warum zu überlegen. Schreibe es auf, um schnell wieder darauf zurückgreifen zu können, wenn du mal in einem Motivations-Loch hängst.

Hier noch unsere Warums – als Inspiration für dich:

  • Wir sehen Lächeln als Einstieg in Gespräche
  • Leute anzusprechen wird Grundlage für zukünftige MonatsMob-Aktionen sein
  • Wir wollen beide sozialer werden, haben zum Teil noch Scheu Leute anzusprechen
  • Alex: Man tut nicht nur sich etwas Gutes, sondern auch Anderen
  • Stefan: Wir gehen dadurch wieder regelmäßig raus (siehe den MonatsMob Täglich ins Freie gehen)

Steigere dich langsam

Wenn du noch nicht gewohnt bist, fremden Menschen in die Augen zu schauen, kannst du dich mit diesen Schritten langsam steigern:

  • Schaue den Leuten kurz in die Augen (und dann weg)
  • Halte den Blick länger (falls sich dein Gegenüber beschwert, sage ihm: „Ich dachte ich kenne dich“)
  • Baue Augenkontakt auf und lächle dann 🙂

Gründe zu lächeln

  • Denke an etwas Schönes / Lustiges – schreibe dir die lustigsten Szenen deines Lebens auf – das können auch ganz kleine Dinge sein
  • Stell dir vor wie der Andere zurücklächelt
  • Stell dir vor wie dein bester Freund / deine beste Freundin um die Ecke kommt
  • Versetz dich vorm Rausgehen in eine positive Stimmung
  • Wenn es dich nicht von der Umwelt abschottet: Höre deine Lieblings-Musik
  • Schau dir ein kurzes lustiges Video an – zum Beispiel auf Stefans So lustig wie…-Seite
  • Der Meisterweg: Lächle einfach so 🙂

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Tipps die dir das Lächeln einfacher machen

  • Sei mit einer zweiten Person (oder einer Gruppe) unterwegs – Fremde Menschen anlächeln sollte aber nur immer einer von euch, nicht mehrere gleichzeitig
  • Für den Start: Probiere aus, ob es dir leichter fällt Männer oder Frauen anzulächeln
  • Tipp von Alex: Starte mit Kindern – die lächeln eh schon oft einfach so 🙂
  • Tipp von Stefan: Fahre (langsam) mit dem Fahrrad – dann fühlst du dich vielleicht sicherer, weil du schneller wieder weg bist

Wo kann man Leute anschauen und anlächeln?

  • Überall wo Menschen sind 😉
  • Im Vorbeigehen
  • Beim Warten: Supermarktschlange, Haltestelle, Bäcker etc.
  • Im Restaurant
  • In Bahn / Bus / Zug

Unser Ziel

Das Minimalziel für alle, die diesen Monat mitmachen: Jeden Tag rausgehen und mindestens einer fremden Person in die Augen schauen.

Stefans und Alex‘ Ziel: Wir lächeln mindestens eine Person pro Tag an. Außerdem wollen wir es schaffen, dass im gesamten Februar mindestens 15 Personen zurück lächeln.

Welches Ziel setzt du dir? Setze es nicht zu hoch (und auch nicht zu niedrig) – bringe es aber auf jeden Fall zu Papier. Und teile es dann mit deinem Umsetzungspartner…

Such dir einen Umsetzungspartner und miss deinen Erfolg

momo_episode_14_thumbnailUnsere gesamte Facebook-Gruppe besteht aus Umsetzungspartnern. Doch es ist noch hilfreicher, wenn du dir einen konkreten Umsetzungspartner suchst. Schreibe in unserer Gruppe einen Post und frage wer Lust hat, sich mit dir regelmäßig auszutauschen. Oder frage einen Freund / eine Freundin, und führe ihn somit gleichzeitig in den MonatsMob ein.

Wir empfehlen dir dich pro Woche mindestens zwei mal mit deinem Umsetzungspartner auszutauschen. Noch besser ist es natürlich sich jeden Tag kurz upzudaten. Tretet euch auch ruhig gegenseitig in den Hintern – dafür ist ein Umsetzungspartner da. Und erinnert euch – vor allem bei Schwierigkeiten – an eure Warums!

Miss deinen Erfolg. Zum Beispiel mit den Apps HabitBull (Android), HabitList (iPhone) oder mit einer einfachen ausgedruckten Checkliste. So siehst du, wie gut dir das Anlächeln gelingt und kannst (in Absprache mit deinem Umsetzungspartner) nachbessern.

Über die Apps kannst du dir auch eine Erinnerung einrichten, die dich zum Beispiel um 15 Uhr darauf aufmerksam macht, dass es Zeit ist rauszugehen und Leute anzulächeln.

Wir sind gespannt!

Diese Aufgabe ist die erste, die uns so richtig aus der Komfortzone herausholt. Deshalb sind wir sehr gespannt wie gut es bei uns und natürlich auch bei dir läuft. Die hier vorgestellten Tipps sollten zu unserem Erfolg beitragen. Let’s do it! Auf geht’s!

Poste deine Erfahrungen gerne hier unten als Kommentar oder in unserer Facebook-Gruppe.

Anlächelnde Grüße von
Stefan & Alex

PS: Denke immer dran:

Lächle in die Welt, und die Welt lächelt zurück.

In diesem Sinne: Viel Spaß beim „Fremde Menschen anlächeln“ 🙂

PPS: Hier noch der Audio-Podcast zum Anhören und Runterladen:

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11 Antworten zu #14: Fremde Menschen anlächeln – Startschuss

  1. Helena 29. Januar 2015 um 12:42 #

    Ich mache das schon recht lange, dass ich Menschen in die Augen schaue. Das entspricht meiner offenen Art. Meine Motivation für das Anlächeln fremder Leute waren die häufigen finsteren Mienen und der ruppige Ton in Berlin. Mich hat das frostige Klima oft genervt. Bis ich mir gesagt habe, wenn ich das anders will, muss ich es selbst tun. Und es war befreiend. Als würden die anderen nur darauf warten angelächelt oder durch eine witzige Bemerkung „geöffnet“ zu werden. Nicht nur KInder reagieren offen und frei, auch die meisten Erwachsenen. Es ist unglaublich schön, ohne Grund einfach nur eine Brücke zu sehen zu den anderen und zu lächeln. Ob in der City, beim Einkaufen oder im ÖNV. Das macht echte Freude und bereichert das Leben. Schlechte Erfahrungen habe ich keine gemacht. Nur einmal bin ich gefragt worden, ob wir uns kennen. Daraufhin habe ich gesagt, dass es sein könne ich jedoch einfach heute alles schön finde. Gezählt habe ich noch nicht, das ist ein gutes Ziel. Und täglich einmal ist ok für mich. Also 30x lächeln 😉

    • Stefan 29. Januar 2015 um 15:59 #

      Hallo Helena,

      schön von einer Vorreiterin wie dir zu lesen!

      Das Gefühl „als würden die anderen nur darauf warten“ kenne ich auch. Wenn ich mich trau ein Gespräch zu eröffnen (den ersten Schritt zu machen), dann sprudelt es aus dem Anderen oft förmlich heraus.

      30 mal Lächeln klingt gut – bin gespannt ob du im Februar neue Erfahrungen machst.

      LG in die Hauptstadt 🙂

      • Helena 1. Februar 2015 um 20:01 #

        Von gestern zu heute habe ich begonnen zu zählen. Erst waren gg. 1.30 Uhr in der S-Bahn drei Polizisten dran, die durch den Wagen liefen nachdem meine Bekannte einen Witz gerissen hatte. Un die drei lächelten zurück. Danach habe ich unsere zwei süssen Sitznachbarn angelächelt und auch hier kamen auch Lächler zurück. Aber dann habe ich aufgehört, weil ich nicht mit Anhang nach Hause gehen wollte… 😉

        • Helena 1. Februar 2015 um 20:02 #

          Also 5 Leute und zwei Lächler … 😉

        • Stefan 2. Februar 2015 um 17:42 #

          Sehr gut. Polizisten anlächeln is natürlich schon 1. Liga!

          Ich habe heute meinen ersten vorsichtigen Zurück-Lächeler bekommen – danach habe ich ein richtig breites Grinsen auf den Lippen gehabt 🙂

  2. Afschin 29. Januar 2015 um 23:33 #

    Hallo Jungs,

    ein sehr sympathisches Video, ich hatte viel Spaß dabei 🙂
    Ich persönlich habe kein Problem damit, Menschen anzulächeln und den Blick zu halten. Die meisten lächeln zurück, denn Menschen spiegeln sich.

    Ich lächle zum Beispiel gerne Menschen, die es auch brauchen und nicht unbedingt erwarten, z.B. eine gestresste Kassiererin im Supermarkt, einen Bettler auf der Strasse, ein genervten Busfahrer.

    Ich bin dabei und freue mich darauf
    Herzliche Grüße
    Afschin

    • Stefan 31. Januar 2015 um 21:04 #

      Hi Afschin,

      Danke für die guten Vibes, die hier zwischen deinen Zeilen rüberkommen und den Tipp Leute anzulächeln, die es nicht erwarten oder besonders gut gebrauchen können.

      Super dass du dabei bist!

      Let’s smile together 🙂

  3. pitsy 16. Dezember 2015 um 16:26 #

    Ich glaube daran, dass das Anlächeln von Fremden einen Aspekt der Freude weiter trägt und dazu möchte ich beitragen.

    • Stefan 19. Dezember 2015 um 10:52 #

      Hallo Pitsy, schön dass du dabei bist. Berichte uns im Forum gerne wie es mit deinem Anlächeln läuft 🙂

  4. Sabre 19. Juli 2016 um 12:50 #

    Also, ich bin ganz neu dabei und starte jetzt erstmal mit der „Anlächeln-Aktion“.
    Ich mache das generell eher viel und plaudere dann auch öfters mit den Menschen, bin jetzt aber sehr gespannt, da ich diese Woche nach Südafrika fahre, ob die Menschen dort anders reagieren und in welcher Art.

    • Stefan Seidner 19. Juli 2016 um 19:40 #

      Schön dass du beim Anlächeln dabei bist. Würde mich freuen, wenn du hier berichtest, wie die Menschen in Südafrika reagieren.

      Wenn ich das nächste mal im Ausland bin, werde ich auch eine Lächel-Aktion starten, gute Idee 🙂

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