Stefans erste Halbzeit im Freien

Schon gewusst? Eine Halbzeit beim MonatsMob hat 15 Tage ­čÖé

Folgerichtig ist die erste Halbzeit der MonatsMob-Aktion „T├Ąglich eine Stunde im Freien sein“ schon vor├╝ber.
Und man muss sagen: ich habe als Spieler die volle Spielzeit absolviert – wenn es auch manchmal schwierig war ins Spiel zu kommen…

Wie genau die 15 Spielz├╝ge abliefen…

…und welche Figur ich dabei machte siehst du in der folgenden Aufstellung:

Der MonatsMob ist gestartet - Daumen hoch an der W├╝mmeTag 1: Es geht los! Um halb 12 verlasse ich motiviert das Haus, schnappe mir mein Fahrrad und mache mich auf ins Bremer Blockland. Dort fuhr ich bis zur W├╝mme und wieder zur├╝ck. Die gut 90 Minuten im Freien waren sch├Ân, allerdings war ich danach ein bisschen kaputt – bin wohl ein bisschen zu schnell gefahren… Insgesamt aber ein guter Start in den MonatsMob.

 
MonatsMob-Band und Schuhe verstehen sich ganz gut :)Tag 2: Ich war joggen, das ich durch Gehen (auch wegen Seitenstechen) und ein bissl Dehnen am Weiher auf 50 Minuten ausgedehnt habe.
Erkenntnis des Tages: Unser MonatsMob-Band hat die gleiche Farbe wie ein Teil meiner Jogging-Schuhe ­čÖé
Ohne unsere MonatsMob-Aktion w├Ąre ich vermutlich daheim geblieben – es fiel mir nicht leicht rauszugehen, aber ich hab es getan und war danach stolz auf mich (mehr dazu warum ich es getan habe unten im „Zwischenfazit“).

 
Das spannende BuchDie Energieversorgung der VergangenheitTag 3: Entspannt mein spannendes Buch im sonnigen Bremer Hafen gelesen – oder anders gesagt: circa eine Stunde im Freien gewesen und das gute Wetter genossen.

Ich lese derzeit die „Psychologie des ├ťberzeugens“ von Robert Cialdini – ein Klassiker von dem schon viele Menschen gelernt haben.

 
Nachmittags am SeeFr├╝h auf dem MarktTag 4: Fr├╝h war ich zusammen mit meiner Freundin auf dem Markt. Nachmittags fuhr ich mit dem Fahrrad in den Westen und fand dort im Industriegebiet eine Wiese f├╝r meinen neuen Lenkdrachen. Ich hatte 3 tolle lange Fl├╝ge und freute mich wie ein Kind dar├╝ber. Danach fuhr ich noch kurz zu meinem eigentlichen Ziel, dem Grambker Sportparksee, und von dort gegen den Wind wieder nach Hause. Insgesamt circa 3 Stunden au├čen gewesen und danach ziemlich kaputt gewesen.

 
Daumen hoch f├╝r die Marathon-L├ĄuferDie Sonne am Weser-Ufer genie├čenTag 5: Wieder 3 Stunden im Freien gewesen: Fahrradfahren, dann kurz Go-Kart-Fahren in nem alten Parkhaus, Leuten beim Bremen-Marathon zugeschaut und dann noch leckeres Essen genossen – mit einem Freund in der Sonne am Weser-Ufer.
Das Wetter meint es gut mit unserer Aktion und das Leben im Freien ist sch├Ân(er) als daheim ­čÖé

 
Jumping for joy :)"Gleich hebe ich ab"Tag 6: Ich fahre nach Otterndorf an die Elbe-M├╝ndung zu einem Arbeits-Treffen mit Michael und Renata. Am sp├Ąten Nachmittag gehen wir hinterm Nordsee-Deich eine Stunde lang joggen und machen Freudenspr├╝nge ­čÖé
PS: Das erste mal seit sehr langem bin ich wieder l├Ąnger als 40 Minuten gejoggt – und: es ging ­čÖé

 
Im Hintergrund das nahende Gewitter - schnell wegfliegen :)Tag 7: Gut einst├╝ndiger Fahrrad-Ausflug an die Elbe-M├╝ndung. Gro├če Schiffe fahren Richtung Hamburger Hafen. Wir machen uns auch wieder recht schnell auf den Heimweg, da sehr dunkle Wolken aufziehen. Beim Heimfahren erwischt uns das Gewitter noch – wir stellen uns unter und staunen ├╝ber extrem viel Wasser von oben. Nach 5 Minuten ist das Naturschauspiel mit einem Schlag auch wieder vorbei.

Ja, ich bin beim Rausgehen dabei ┬╗

 
Tag 8: Wir sind wieder auf der Heimfahrt und ich „zeige“ meinen beiden Mitfahrern noch ein wenig Hamburg – wir fahren zu den Landungsbr├╝cken, nehmen die F├Ąhre und essen am Jungfernstieg stehend noch etwas zu Mittag. Circa zwei Stunden im Freien gewesen und irgendwie vergessen ein Bild zu knipsen.

 
Mein Freund und ichTag 9: Wieder zur├╝ck in Bremen nehme ich zum zweiten mal den (neuen) Lenk-Drachen und lasse ihn dieses mal im Blockland steigen. Obwohl nicht allzu viel Wind ist, schaffe ich einige lange Fl├╝ge und lerne immer besser wie man den Drachen auch bei wenig Wind in der Luft h├Ąlt. Heute fiel es mir richtig leicht rauszugehen – vielleicht weil mir das Drachensteigen so viel Spa├č macht, vielleicht weil die Gewohnheit langsam reinkommt – wahrscheinlich eine Kombi aus beidem ­čÖé

 
Das Buch das den Sonnenschein anziehtTag 10: Wir nehmen die dritte Folge unseres Podcasts auf. Danach war ich entspannt eine Stunde lang Buch-Lesen im sonnigen Bremer Hafen. Welches Buch ich gerade lese, wei├čt du ja schon ­čśë

 
Mobiles OfficeDie sch├Âne M├╝hle am WallTag 11: Ich lege einen Arbeitstag in der Innenstadt ein. Dabei bin ich (zwangsweise) schon insgesamt eine Stunde mit dem Fahrrad unterwegs. Komme dabei unter anderem bei der sch├Ânen M├╝hle am Wall vorbei. Mittags esse ich au├čerdem am Osterdeich in der Sonne liegend zu Mittag ­čÖé Nachdem die Bibliothek zumacht, arbeite ich noch eine Stunde im Freien und schraube mein Tagespensum im Freien auf 3 Stunden hoch.

 
Tag 12: Ich verlasse das Haus erst um 17:30, fahre mit dem Fahrrad zum Inder, esse dort gem├╝tlich mit meiner Freundin, vers├Ąume von meinem Ausflug ein Foto zu machen und bin an diesem Sonntag dann insgesamt ne gute Stunde au├čen.

 
Die Nacht der SpiegelTag 13: Wieder gehe ich erst sp├Ąt raus, aber ich gehe raus – genauer gesagt zum Yoga. Da ich die Stunde nach dem Yoga noch nicht voll ab, starte ich meinen ersten n├Ąchtlichen Ausflug und nehme einen 40-min├╝tigen Umweg ├╝ber die Waterfront. Durch das Yoga f├╝hle ich mich wohlig weich und federe ein bisschen beim Laufen. Ein tolles Gef├╝hl, das mir die MonatsMob-Aktion hier bescherrt ­čÖé

 
Wer erkennt das? :)Mein Lieblingstier m├Âchte auch gerne nach drau├čenSch├Âne HerbstfarbenTag 14: Ein Verwandter von meiner Freundin ist spontan zu Besuch. Nach gemeinsamem Fr├╝hst├╝ck arbeite ich erst normal, komme dann aber in die Stadt nach – nat├╝rlich mit dem Fahrrad. W├Ąhrend der 3 Stunden im Freien kommen mir allerhand sch├Âne und lustige Motive vor die Linse: Herbstfarben, Pinguine in Fenstern und musizierende Schatten ­čśë

 
Hafenbecken-ImpressionenDer Lenkdrachen und ich - eine Verbindung mit 2 Schn├╝renTag 15: Heute w├Ąre wieder so ein Tag gewesen, an dem ich ohne den ÔǬMonatsMob das Haus nicht verlassen h├Ątte… Doch durch unsere Verpflichtung raffe ich mich auf und gehe eine Stunde lang Drachen-Steigen. Ich werde immer besser: hatte 3 lange Fl├╝ge mit vielen Loopings und Achtern.
Danach sa├č ich wieder frisch belebt vorm Rechner…
…und tippte am n├Ąchsten Abend diese Zeilen ­čÖé

Mein Zwischenfazit

Insgesamt l├Ąuft es gut. Wenn ich mal drau├čen bin macht es mir Spa├č. Doch der Knackpunkt ist der Schritt davor. Da fiel es mir teilweise nicht leicht mich aufzuraffen und rauszugehen. Vor allem dann, wenn ich keine Au├čentermine mit anderen Leuten hatte. H├Ątte ich keinen Termin au├čen und h├Ątte ich keine ├Âffentliche Verpflichtung, dann w├Ąren das genau die Tage, an denen ich nicht rausginge und am Abend meiner Freundin erz├Ąhlen w├╝rde „ich war nicht au├čen weil ich so viel zu arbeiten habe, weil das Wetter schlecht war, weil xy…“ .

Wenn ich noch daheim bin und ├╝berlege was ich heute im Freien tue, dann f├╝hlte sich das teilweise ein bisschen wie ein Zwang an – wie ein kurzer Kampf mit dem Teil in mir, der sagt „Bleib zuhause in deiner Komfortzone“. Aber zum Gl├╝ck habe ich die ├Âffentliche Verpflichtung – sie und der motivierende Austausch mit den anderen MoMos haben im Kollektiv bis jetzt dazu gef├╝hrt, dass der „Sieger“ immer das Rausgehen war.

Und ich habe auch das Gef├╝hl dass mein innerer Kampf weniger wird, dass der Teil, der das Rausgehen als Zwang empfindet, im Verlauf der 15 Tage kleiner geworden ist.
Ich bin gespannt wie es weitergeht!

Deine Meinung zu meiner ersten Halbzeit und deine eigenen Erfahrungen?

Schreib sie einfach unten rein! Ich freue mich darauf.

MonatsMob-Gr├╝├če,
Stefan

2 Antworten zu Stefans erste Halbzeit im Freien

  1. ┬░┬░┬░Alex 20. Oktober 2014 um 7:46 #

    Hey Stefan,

    auch auf dem Weg nochmal Lob, dass Du Dich doch ziemlich abwechslungsreich besch├Ąftigst da drau├čen ­čÖé

    • Stefan 20. Oktober 2014 um 11:53 #

      Danke.
      Es ist einfach eine sehr gute Aktion, die wir da zusammen ins Leben gerufen haben ­čÖé

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