Was wir von Matt Cutts‘ 30 Tages-Challenges lernen können

2 Fragen:

  • Gibt es den MonatsMob eigentlich schon im Ausland? Ja, zum Beispiel in den USA.
  • Gibt es den MonatsMob auch in der Vergangenheit? Ja, zum Beispiel in 2011.

Lass mich aufklären, was hinter diesen 2 etwas seltsamen Fragen steckt: Alex und ich sind im Oktober von Christine auf ein schönes Video aufmerksam gemacht worden.

Dort spricht Matt Cutts über eine Reihe von 30 Tages-Challenges, die er 2010 und 2011 gemacht hatte. Er erzählt wie er diesen Art „Single-MonatsMob“ praktiziert hat und wie das sein Leben verändert hat.

(Falls du Matt Cutts nicht kennst: Er ist Google-Mitarbeiter – und zwar ein sehr bekannter, weil er in seinen Videos immer schön erklärt, wie Google aus technischer Sicht funktioniert.)

Was Matt während seiner 30-Tage-Challenges gelernt hat

Wer das Video mit Untertiteln (english, german etc.) sehen will, klicke bitte hier

Was wir davon mitnehmen können

Ich fasse hier mal das Wesentliche aus Matts Video zusammen und gebe in der zweiten Zeile jeweils meinen hellgelben Senf dazu:

  • Matt hat sich von Monat zu Monat gesteigert – seine Challenges wurden immer herausfordernder.
    So machen wir das im MonatsMob auch – von Aufgabe zu Aufgabe steigern 🙂
  • In den USA gab es eine interessante TV-Serie namens 30 Days von Morgan Spurlock.
    Falls die jemand gesehen hat und Erkenntnisse mitteilen möchte, bitte unten einen Kommentar dalassen.
  • 30 Tage sind eine gute Zeitdauer um Gewohnheiten zu etablieren oder loszuwerden.
    Ich würde mittlerweile sagen: In den ersten 30 Tagen wird die Basis für eine neue Gewohnheit gelegt. Um sie zu festigen, braucht es länger als 30 Tage.
  • Man kann genauso gut 30 Tage etwas weglassen / auf etwas verzichten – zum Beispiel „Kein Fernsehen mehr“, „Nicht mehr rauchen“.
    Wobei es andere Meinungen gibt, dass man alte Gewohnheiten nur mit neuen „überdecken“ kann… (Updates folgen)
  • Matt konnte sich durch die 30-Tage-Challenges sehr gut an die einzelnen Tage zurückerinnern und was er dabei getan hat.
    So geht es mir mit unserer ersten Aktion Täglich im Freien sein auch – zumindest mit den Tagen, an denen ich nicht nur mal eben um die Ecke gelaufen bin 😉
  • Matt ist durch die Challenges selbstsicherer und abenteuerlustiger (what a word :)) geworden, hat sich zum Beispiel getraut den höchsten Berg Afrikas zu besteigen.
  • Er sagt dass man in den 30 Tagen alles machen kann, was man sich vorstellen kann.
    Ich hatte dieses geile Gefühl „Alles ist möglich. Ich kann alles verändern wenn ich möchte“ durch den MonatsMob auch schon. Ich könnte mich glaub ich daran gewöhnen, dass das zum Dauerzustand wird 🙂
  • Jeden November gibt es den National Novel Writing Month, bei dem Leute innerhalb von 30 Tagen einen eigenen Roman schreiben. Matt hat da mitgemacht und pro Tag durchschnittlich 1.667 Wörter geschrieben. Als Geheimnis des Erfolgs gibt er an, einfach nicht ins Bett zu gehen bevor man nicht seinen Part für diesen Tag geschrieben hat.
    Vielleicht machen wir da nächstes Jahr auch mit 🙂
    Und das mit dem ins Bett gehen, mach ich beim Meditieren und Ausmisten teilweise auch so. Wobei man in diesen Fällen die Aktion ehrlich gesagt den Tag über verpennt hat – in anderen Worten: Ich arbeite noch daran unsere Aktionen besser in den Tag einzuplanen.
  • Matt hat mit kleinen Challenges mehr erreicht als mit großen.
    In diesem Sinne: Nehmen wir uns nicht zu viel vor, aber auch nicht zu wenig 🙂

Was hast du noch aus dem kurzen Video mitgenommen?
Schreib unten einfach einen Kommentar.

MonatsMob-Grüße vom
Stefan

4 Antworten zu Was wir von Matt Cutts‘ 30 Tages-Challenges lernen können

  1. Avatar
    °°°Alex 10. Dezember 2014 um 7:56 #

    So sehen also Google Mitarbeiter aus 🙂

  2. Avatar
    Simone(Alana Laluli) 10. Dezember 2014 um 11:43 #

    Ich habe seine Begeisterung und Stolz mitgenommen. Ich war grad etwas Momo Abstinent und ich muss sagen, das mich seine gute Laune, die er als Mensch im Video rüberbringt sehr inspiriert und motiviert.Ich bin auch mit dem Buchprojekt einig, das dies genial ist, denn das Endprodukt zeigt dann ja, ob man sein Soll erfüllt hat.Und vielleicht wäre es eine Inspiration so einen Momo Buchstand auf der Leipziger Buchmesse zu haben..:)Vielleicht ein Momo Verlag, der gegründet wird..?Es wäre ein Spirit, den wir für viele Autoren, die etliche Schreibkurse und Schreibgruppen belegen (ich gehöre dazu)und unsicher sind, eine Bereicherung.Mir fällt die Biographie von Steven King ein. Er war Lehrer und hatte ein Manuskript fertig, das er als schlecht erachtete und wegwarf. Seine Frau holte es zufällig aus dem Papierkorb und schickte es Verlagen zu..Wahrscheinlich wäre er sonst nie so groß geworden..
    Ja , das Video hat mich gerade sehr inspiriert!

    • Avatar
      °°°Alex 10. Dezember 2014 um 14:08 #

      Ein MoMo Verlag? Das wär ja total der Hammer 🙂 Ich find den Writing Month auch total klasse und würde den gerne mal durchziehen! Muss ja nicht im November erst sein.

      Danke für Deinen Kommentar Simone und danke auch für die Erinnerung: Allein von seiner Begeisterungsfähigkeit kann man wahrscheinlich schon verdammt viel lernen!

    • Stefan
      Stefan 10. Dezember 2014 um 15:56 #

      Danke für eure Kommentare.

      Ja, von den Amis kann man sich in Sachen Motivation und Dinge-Rüberbringen schon Einiges abschauen 🙂

      Der MoMo-Verlag is ne lustige Idee. Um sicherzustellen dass dabei auch ganz gute Texte rauskommen, könnte man sich ja vornehmen, statt einem (langen) Roman eine Kurzgeschichte zu schreiben. Gemäß dem Motto: Weniger ist mehr, ist besser, wird mehr gelesen 🙂
      Am Besten wir überlassen es in unserem potentiellen Schreib-Monat jedem selbst, wie viel er schreiben möchte.

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